Praktikerseminare für Steuer und Wirtschaftsrecht

Werbungskosten und Falschgeld

Montag, 17. Juni 2019

Durch das FG Hessen wurde geurteilt, dass der Bezug von Falschgeld im Rahmen eines beruflich veranlassten Geldwechselgeschäfts zu einem Werbungskostenabzug führen kann. Im Urteilsfall wurde einem Arbeitnehmer, der für die Vermittlung von Maschinenverkäufen von seinem Arbeitgeber Provisionen erhielt, in einem vorgeschalteten Geldwächselgeschäft, Falschgeld untergeschoben. Der ihm daraus entstandene Schaden kann steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Das Finanzgericht begründete dies u.a. damit, dass der vom Kläger erlittene Verlust aus dem Geldwechselgeschäft ausschließlich beruflich veranlasst gewesen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

weitere Neuigkeiten

Wohngeldreform beschlossen

18 Juli, 2019

Das Kabinett hat den von Bundesminister Seehofer vorgelegten Gesetzentwurf zur Wohngeldreform beschlossen. Die Reichweite und das Leistungsniveau des…

weiterlesen

Phishing-Angriffe gegen Unternehmen

17 Juli, 2019

Weltweit wurden im Jahr 2018 mehr als 120 Millionen versuchte Angriffe durch schädliche E-Mails auf Unternehmen registriert. Geschäftliche Mails sind…

weiterlesen

Befähigung als Rechtsanwalt: Mönche

16 Juli, 2019

Ein griechischer Mönch beantragte die Eintragung in der Rechtsanwaltskammer in Athen als Rechtsanwalt, der diese Berufsqualifikation in einem anderen…

weiterlesen

Versicherungspflicht von Übungsleitern

15 Juli, 2019

Das LSG Baden-Württemberg hat aktuell entschieden, dass für Übungsleiter nach den Vorgaben des EStG mit Einnahmen bis 2.400 EUR im Jahr die…

weiterlesen