Praktikerseminare für Steuer und Wirtschaftsrecht

Scheinselbständigkeit - viel Verunsicherung

Donnerstag, 22. August 2019

Solo-Selbständige und auch Auftraggeber sollten regelmäßig mit den Experten Ihre Sozialversicherungsrechtliche Situation besprechen. Wichtig sind Eingliederung in betriebliche Abläufe oder Honorarhöhe bei der Beurteilung. Im Jahr 2016 wurde in Form des Werkvertragrechts eine Definition von Scheinselbständigkeit zu regeln versucht. Es ging insbesondere um das Thema Zeitarbeit, Leiharbeiter und Werkverträge. Nun ist das Thema wieder Teil eines Gesetzesvorhabens: insbesondere Solo-Selbständige sollen besser sozial abgesichert werden. Geplant ist ein vereinfachtes Statusfeststellungsverfahren, um gute und schlechte Selbständigkeit herauszufinden. Die Guten dürfen sich in einem neu geschaffenen Status absichern, die schlechten müssen als abhängig Beschäftigte sozialversicherungspflichtig abgerechnet werden.

weitere Neuigkeiten

Grundsteuer nicht mehr auf Mieter umlegen?

17 September, 2019

Der Berliner Senat will über den Bundesrat erreichen, dass die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umgelegt werden kann. Laut Gesetzesentwurf…

weiterlesen

Künstliche Intelligenz immer noch in den Startlöchern

17 September, 2019

Laut einer aktuellen Studie denken viele Unternehmer darüber nach, künstliche Intelligenz einzusetzen. Bisher sind aber nur vereinzelt KI-Anwendungen…

weiterlesen

Selbständig und abhängig beschäftigt

16 September, 2019

Die Zahl der Hybriden Selbständigen hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Der Anteil der Selbständigen, die zugleich abhängig…

weiterlesen

Pauschalvergütung von Überstunden

16 September, 2019

Das BAG hat entschieden, dass eine tarifvertragersetzende Gesamtbetriebsvereinbarung zwischen Gewerkschaft und ihrem Gesamtbetriebsrat unwirksam ist…

weiterlesen