Fondsgesellschaften Vermögensverwaltung

 

Wenn das Geschäftskonzept einer Fondsgesellschaft (GmbH & Co. KG) in dem Ankauf, der Vermietung und dem Verkauf beweglicher Wirtschaftsgüter besteht, dann ist eine Verklammerung dieser Teilakte zu einer einheitlichen Tätigkeit rechtlich nur unter nachfolgenden Gesichtspunkten zulässig. Es muss bereits zum Zeitpunkt der Aufnahme der Geschäftstätigkeit festgestanden haben, dass sich das erwartete positive Gesamtergebnis nur unter Einbeziehung des Erlöses aus dem Verkauf der vermieteten (verleasten) Wirtschaftsgüter erzielen lässt. Eine Verklammerung der Teilakte setzt voraus, dass die Grenze der privaten Vermögensverwaltung überschritten wird. (BFH vom 08.06.2017, IV R 30/14)
 

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