Zulässigkeit einer Klage bei Steuer = 0

 

Im Urteilsfall ging es um die Frage, ob die Thesaurierungsbesteuerung nach § 34 a EStG in Anspruch genommen werden kann, obwohl das zu versteuernde Einkommen negativ war. Für die günstige Besteuerung waren Einkünfte vorhanden. Es handelt sich damit bei der ermäßigten Besteuerung von nicht entnommenen Gewinnen nicht um eine Lex spezialis, die den grundlegenden Vorschriften zur Einkommensermittlung vorangeht. Die Besteuerung erfolgt auf Antrag mit einem Steuersatz von 28,25 % und kommt für nicht entnommene Gewinne bei Einzelunternehmer und Personengesellschaften zur Anwendung. Werden die Gewinne entnommen, kommt es jedoch zur Nachbesteuerung mit 25 %. 
 

 

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